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Mikroimmuntherapie

1. Was ist die Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie (Low-Dose-Immuntherapie) ist eine Art der Immuntherapie, durch die auf schonende Weise die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems aufrechterhalten bzw. wiederhergestellt werden soll.

Weitere Informationen zum Thema Mikroimmuntherapie finden Sie hier.

2. Wie funktioniert die Mikroimmuntherapie?

Die Wirkung der Mikroimmuntherapie basiert auf der natürlichen Funktionsweise des Immunsystems. Sie setzt Immunbotenstoffe wie Zytokine in niedrigen Dosierungen (low doses) ein, um Informationen an das Immunsystem zu übermitteln und ihm dabei zu helfen, zu einer wirksamen Immunantwort zurückzukehren. Diese Immunbotenstoffe steuern auf natürliche Weise die Kommunikation zwischen den einzelnen Immunzellen bzw. anderen an der Immunreaktion beteiligten Komponenten. Somit spricht die Mikroimmuntherapie dieselbe Sprache wie das Immunsystem.

3. Bei welchen Erkrankungen kann die Mikroimmuntherapie eingesetzt werden?

Die Mikroimmuntherapie hat als eine immunregulierende Behandlung ein sehr breites Anwendungssprektum und kann im Rahmen eines integrativen Therapieplanes - sowohl präventiv als auch kurativ - bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden:

  • Virusinfektionen und -reaktivierungen
  • bakterielle Infektionen
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen
  • Stress
  • Depressionen
  • neurologische Krankheitsbilder
  • altersbedingte Erkrankungen
  • Knochen- und Gelenksbeschwerden
  • Zahnerkrankungen
  • Komplementäre Behandlung bei Krebserkrankungen

4. Wie erfolgt die Einnahme?

Die Anwendung der Mikroimmuntherapeutika ist sehr einfach. Die Wirkstoffe werden in Form von sogenannten Globuli (kleine Kügelchen), die in Kapseln verpackt sind, dargereicht. Die Kapseln werden geöffnet und die Kügelchen unter die Zunge gegeben, wo sie langsam zergehen. Von dort aus gelangen die Wirkstoffe über die Schleimhäute und das lymphatische System in Kontakt mit Immunzellen und können diese unterstützen.

Hinweise zur Einnahme

  • Morgens auf nüchternen Magen (15-30 Minuten vor dem Frühstück) oder 1 Stunde nach der Mahlzeit
  • Nummerierung der Kapseln von 1-10 unbedingt beachten
  • Kapseln öffnen, Globuli unter die Zunge geben und dort langsam zergehen lassen

5. Wie läuft die Behandlung mit der Mikroimmuntherapie ab?

Ihr Arzt oder Heilpraktiker setzt die Mikroimmuntherapie ein, wenn er die natürliche Immunantwort modulieren möchte. Zunächst wird er eine ausführliche Anamnese durchführen. Abhängig von den Beschwerden können auch Laboruntersuchungen angefordert werden, um den Zustand des Immunsystems zu bewerten (z.B. Lymphozytentypisierung) oder um virale Belastungen zu ermitteln (z.B. EBV-Serologie). Je nach den Laborergebnissen und Ihrem klinischen Zustand, wird das geeignete mikroimmuntherapeutische Präparat ausgewählt. Die Behandlungsdauer kann in Abhängigkeit von der zu behandelnden Krankheit und betroffenen Person sehr verschieden sein. Sie variiert zwischen mehreren Wochen und einigen Monaten, da die Regulation des Immunsystems Zeit braucht. Zwar kann die Mikroimmuntherapie zur Vorbeugung oder Behandlung akuter Zustände eingesetzt werden, dennoch erweist sie sich als besonders hilfreich bei der langfristigen Behandlung chronischer Erkrankungen.

6. Für wen eignet sich die Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie steht allen Patientengruppen offen. Sie kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angewendet werden und eignet sich somit für die ganze Familie. Auch bei Tieren wird die Mikroimmuntherapie erfolgreich angewendet.

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